It was always you (Rezension)

  • Titel: It was always you
  • Autorin: Nikola Hotel
  • Seitenzahl: 448 Seiten
  • Preis: Taschenbuch 12,99€, eBook 9,99€
  • ISBN: 978-3499003141
  • Rowohlt (Kyss) (16. Juni 2020)

I tell you all the time.. heaven is a place on earth with you.. ✨

DER INHALT

Vier Jahre ist es her, dass Ivy alles verlor. Kurz nach dem Tod ihrer Mutter hat ihr Stiefvater sie ins Internat abgeschoben, weil sie sich ständig mit ihrem älteren Stiefbruder Asher stritt. Doch in diesem Sommer will ihr Stiefvater sie plötzlich unbedingt sehen und ruft sie zurück nach Hause – auf eine Insel an der Küste von New Hampshire. Dort trifft sie auch Asher wieder. Immer noch unausstehlich. Immer noch kompliziert. Und immer noch viel zu gut aussehend. Verdammt. Das Wiedersehen setzt ihr viel mehr zu, als sie erwartet hätte. Doch als Ivy erfährt, warum sie zurückkehren sollte, droht ihre Welt vollkommen auseinanderzubrechen …

MEINE MEINUNG

Das Buch war dermaßen in aller Munde, dass ich mich unglaublich darauf gefreut habe. In dem Buch geht es um Ivy, eine 19 Jährige Studetin, die mit 14 vom ihrem Stiefvater auf ein Internat geschickt wird, nachdem ihre Mutter bei einem Autounfall stirbt. Zurückgelassen hat sie außerdem ihre beiden Stiefbrüder, Asher und Noah. Diese hat sie seitdem auch nicht mehr gesehen, da sie nie wieder von ihrem Stiefvater gebeten wurde nach Hause zu kommen. Als sie eines Tages eine Nachricht von ihm bekommt in der er sie bittet sofort nach Hause zu kommen, reist sie zum ersten Mal von New York, wo sie sich mit ihrer besten Freundin bereits ein schönes Leben erschaffen hat. Sie fürchtet sich davor, da sie und ihr 6-Jahre ältere Stiefbruder Asher sich dermaßen schlimm gestritten haben, dass sie letzenendes weggeschickt wurde.

Also erst einmal liebe ich den Schreibstil. Ich liebe es wenn Autorinnen die Gabe haben, etwas vollkommen banales total schön und ein bisschen ironisch rüberzubringen. Ivy wirkt direkt wie ein sympathisches bodenständiges Mädchen, die sehr unter der Trennung ihrer Familie leidet. Wem würde es dabei denn anders gehen? Jedenfalls trifft sie sofort auf Asher in einer sehr komprimierenden Situation.. und ich wusste direkt, Asher ist ein Typ in den ich mich ein bisschen verknallen werde. Ich steh auf dieses Bad-Boy mit weichem Kern aber um ehrlich zu sein war Ashers Verhalten derartig verwirrend für mich, dass ich davon ein Schleudertrauma bekommen könnte.

Ich habe zunächst verstanden, dass es ziemlich angepisst und genervt von Ivy ist und sie andauernd bezichtigt es bloß auf das Geld der Familie abgesehen zu haben, aber andauernd hat er wieder Phasen wo er total lieb zu ihr war, was darauf vermuten lässt, dass die beiden eine tiefschürfende Vergangenheit haben, was jedoch nicht bestätigt wird, weil Ivy andauernd nur erzählt wie Asher sie gequält hat. Jedoch fände ich eine romatische Vergangenheit der beiden halt echt ein bisschen befremdlich, da Asher bei Ivys Auszug 21 war. Also ein erwachsener Mann und Ivy ist zu dem Zeitpunkt noch eine Pubertierende. Andauernd wird halt ausgezeigt, dass die beiden zusammen kommen sollten, nur verstehe ich nicht auf welcher Grundlage. Falls er bereits aus sie gestanden hat mit 15, wäre das einfach nur weird, wenn er sich aber neu in sie verliebt hat mit 19, frage ich mich, wie das überhaupt zustande gekommen sein, da die beiden kein Anständiges Gespräch miteinander führen. Sie wissen einfach nichts voneinander außer dass beide Vegetarier sind..? Ich fand ihn manchmal wirklich süß und er hat wundervolle Sachen gesagt, aber verstehe die Grundlage deren Beziehung halt nicht. 6 Jahre Altersunterschied finde ich nicht sonderlich groß, wenn ein Part jedoch noch in der Pubertät steckt, finde ich es einfach falsch. Es kommt raus, dass sich jedoch eine Menge erreignet hat, was wirklich ein bisschen Herzschmerz verursacht hat. Muss aber dazu sagen dass ich Verletzungen bei Typen einfach sexy finde. Ich fand es auch hübsch, dass immer wieder auf ihr Hobby zurückgegriffen wurde und wir ein paar ihrer Schriften zusehen bekommen habe.


Noah wirkte für mich wie ein total komsicher Typ. Ich kann, ganz ernsthaft, nichts mit ihm anfangen. Fand auch dass er manche Sätze gesagt hat, die ihn unglaublich unsympathisch haben erscheinen lassen. Sam fand ich toll. Lustiger Typ und ich finds super, dass er eine ähnliche Einstellung zum zelten hatten wie ich, denn ich finde es furchtbar. Harper fand ich ist eine absolute Katastrophe. Ich glaube ihr Charakter war daraus aufgelegt sympatisch zu erscheinen und quirklig aber ich fand sie oft so nervig und respektlos. Schenkt ihrem Freund Dinge die er nicht mag, steckt neugierig überall ihre Nase rein und als sie Ashers Verletzungen absolut respektlos kommentiert hat, hätte ich sie ihr wirklich den Ehrenpreis der Zicken verliehen. Da war mir ihre beste Freundin Aubree wirklich lieber.

Der Schreibstil ist flüssig und es macht auch unglaublich Spaß das Buch zu lesen. Das Cover ist minimalistisch und ziemlich hübsch. Auch die Farben erinnern mich ein bisschen an funkelnde Sterne am Nachthimmel.

FAZIT

Ich habe das Buch gerne gelesen, obwohl es im Prinzip nur um die Liebesgeschichte, die meiner Meinung nach irgendwie zu viele Lücken hat.
Ich werde den Teil „It was always Love“ aber trotzdem lesen, weil ich neugierig bin ob ich Noah in dem Teil immer noch so unsympathisch finde. Kann mir nämlich vorstellen, dass er sich ganz schön ins Zeug legen muss, um bei ihr zu landen.

Bewertung: 3.5 von 5.

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