Zwischen meinen Worten (Rezension)

  • Titel: Zwischen meinen Worten
  • Autorin: Mounia Jayawanth
  • Seitenzahl: 568 Seiten
  • Preis: Taschenbuch 14,99€, eBook 9,99€
  • ISBN: 978-1700928252
  • Verlag: Independently published (26. Oktober 2019)

DER INHALT

Lia hält jeden auf Abstand. Niemand weiß von ihrer Essstörung und womit sie zu kämpfen hat. Doch alles könnte sich ändern, als sie plötzlich den gut aussehenden Noah aus ihrer Schule in ihrem Therapiezentrum trifft. Für beide ist klar, dass sie diese Begegnung so schnell wie möglich vergessen wollen, aber das ist gar nicht so leicht, wenn man sich jeden Tag in der Schule sieht. Außerdem findet sie Noah netter, als ihr lieb ist. Und ihm scheint es ähnlich zu gehen, denn aus irgendeinem Grund will er immer mehr Zeit mit ihr verbringen. Zu gerne würde sie mit jemandem über ihr Gefühlschaos reden, aber die Beziehung zu ihren Eltern ist das reinste Drama, und selbst ihre beste Freundin Gina weiß nicht, was wirklich in ihr vorgeht. Umso verrückter ist es, dass sie Noah und ihrer Mitschülerin Samira plötzlich mehr Vertrauen schenkt als jemals jemand anderem zuvor. 

MEINE MEINUNG

Kennt ihr derartig gute Romane, bei der ihr die Angst und Verzweiflung zwischen den Worten der Protagonisten spürt. Genau das findet ihr in diesem Roman. Das war mein erster Roman der sich mit den Thematiken Angststörung, Therapie und Essstörung beschäftigt, aber trotzdessen irgendwie einen N/A Touch hat.

Protagonistin ist Lia, ein Mädchen aus Berlin die mit einer Essstörung zu kämpfen hat und in dem Therapiezentrum, in das sie geht, zufällig ihren Klassenkameraden Noah trifft. Etwas, was sie stets versucht hat zu vermeiden. Daraus entwickelt sich eine Freundschaft/Beziehung, die derartig kostbar erscheint, weil sie nicht wie in anderen Romanen auf körperliche Anziehung beruht, wo die Leute meistens nicht mal drei Sätze aneinandergereiht hinbekommen, sondern sie lernen sich richtig kennen. Sie reden über ihre Probleme, ihre Ängste und auch Träume und wisst ihr was mir richtig gut gefallen hat? Das Lias Probleme nicht erledigt sind nachdem Noah ein „bist hübsch“ über die Lippen bringt wie in anderen Romanen.

Oft ist in anderen Romanen zu beobachten, dass die Protagonistin einen struggle hat, bis ein süßer Typ um die Ecke kommt, ihre ein Kompliment macht und BOOM Probleme weg, Komplexe weg, bin ein eine S*xbombe. Eine Essstörung und Depressionen sind ernste Sachen und eine Behandlung kann Jahre dauern und ich liebe es, dass diese Dinge in dem Roman nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Oft konfrontiert man sich mit Rückschlägen und genau das wird so gut beschrieben.

Figur 3, Samira, ist mein absoluter Liebling. Sie ist ein Mädchen mit Kopftuch, aber stellt euch vor, ihre Religion definiert nicht ihr Leben. Sie ist cool, sie ist frech und ich konnte mich selten so gut mit einer Figur identifizieren. Zudem habe ich geliebt, dass das Setting das Buch Orte sind, an denen ich mich oft aufhalte. Die Geschichte spielt nämlich in Berlin Neukölln.

Der Schreibstil ist flüssig und ich glaube das Buch bereits nach 2 Tagen beendet. Zudem ziehen sich durch das Buch wunderschöne Zitate. Ich bin verrück nach sowas. Das Cover ist ein Traum.

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