Ich fürchte mich nicht (Rezension)

  • Titel: Ich fürchte mich nicht
  • Autorin: Tahereh Mafi
  • Seitenzahl: 336 Seiten
  • Preis: Taschenbuch 9,99€, eBook 8,99€
  • ISBN: 978-3442478491
  • Verlag:  Goldmann (21. Juli 2014)

Niemand darf mich berühren.

Berühr mich.

DER INHALT

„Du darfst mich nicht anfassen“, flüstere ich. Bitte fass mich an, möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes. Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. Für ihre Liebe. Und für den Zauber der Berührung …

MEINE MEINUNG

Juliette ist seit ihrem 14. Lebensjahr in einer Irrenanstalt eingesperrt, denn sie ist mit einem Fluch belegt. Jeder Mensch, der sie berührt, stirbt. Deshalb hockt sie seit Jahren in ihrer Zellen, ohne menschliche Kontakte oder Berührungen, nur mit ihrem Notizheft, in dem sie alle ihre Gedanken sammelt. Bis eines Tages ein junger Mann in ihrer Zelle auftaucht, der von dort an mit ihr eingesperrt ist. Sein Name ist Adam und er und sie kennen sich bereits seit ihrer Kindheit. Aber Juliette ist schon längst nicht mehr das freundliche Mädchen von früher sondern ein scheues Mädchen, dass sich sogar vor ihrem eignen Schatten fürchtet.

Die Liebesgeschichte ist natürlich absolut vorhersehbar.. Mädchen, dass von jedem Ablehnung erfahren hat, erfährt zum ersten Mal Akzeptanz von einem Menschen, der bereits in ihrer Kindheit gut zu ihr war. Adam ist ein lieber und aufopfernder Mann, der alles tun möchte um sie zu beschützen und ja, da ich eine riesige Schwäche für Männer mit Beschützerinstikt.. Deshalb war absolut abzusehen, dass ich direkt eine Schwäche für ihn entwickle. Als sie es schaffen aus der Anstalt zu fliehen und in das Herz des Retablishment fliehen, die in gewisser Weise Schuld an der Versklavung der Menscheit sind, lernt sie Warner kennen, den Obersten Befehlshaber des Sektors. Dieser ist zwar charmant, gutaussehend und großzügig, aber offensichtlich schwer gestört. Seine Zuneigung zu ihr ist vermutlich aufrichtig, wirkt aber absolut ungesund.. jedoch lässt die Handlung des Romans oft durchblicken, dass die beiden auf mehr Arten miteinander verbunden sind, als zunächst angenommen wird. Und das wichtigste ist, Warner darf nichts von ihrer Beziehung zu Adam erfahren, da dieser sein Soldat ist und zudem darf er auf keinen Fall wissen, dass Adam und Juliette sich berühren können.

Der Schreibstil der Autorin ist anders als alles was ich jemals gelesen habe. Er ist sehr poetisch und gefühlgeladen, sodass mir nach manchen Passagen ein bisschen der Kopf schwirrt. Juliette, die ihr leben lang von Menschlichen Interaktionen ausgeschlossen war ist sehr in sich gekehrt und die meisten Worte finden nur in ihrem Kopf statt. Ihre Verzweiflung und ihre Liebe sind in den Worten der Autorin absolut nachzuvollziehen, wobei in einigen Situationen nicht wirklich eine derartig dramatische Denkweise von Nöten ist. Der Cover finde ich in Ordnung, wobei ich nicht finde, dass es zum Inhalt des Buches passt, da hätte ich es besser gefunden, wenn das englische Cover übernommen worden wäre.

FAZIT

Spannende Geschichte mit sehr poetischem Schreibstil, den ich bisher noch nirgends gelesen habe. Konnte das Buch nicht aus der Hand legen, bis ich die letzte Seite ausgelesen hatte. Kann es kaum erwarten die nächsten Teile zu lesen.

Bewertung: 5 von 5.

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