Rette mich vor dir (Rezension)

  • Titel: Rette mich vor dir
  • Autorin: Tahereh Mafi
  • Seitenzahl: 432 Seiten
  • Preis: Taschenbuch 9,99€, eBook 8,99€
  • ISBN: 978-3442481712
  • Verlag: Goldmann (19. Januar 2015)

Ich will ihn berühren.

Ich werde ihn zerstören.

DER INHALT

Juliette ist die Flucht gelungen. Sie und Adam sind den Fängen des grausamen Regimes entkommen und haben Zuflucht gefunden im Omega Point, dem Stützpunkt der Rebellen. Hier gibt es andere wie sie mit übernatürlichen Kräften, und zum ersten Mal fühlt Juliette sich nicht mehr als ausgestoßene. Doch der Fluch ihrer tödlichen Berührung verfolgt sie auch hier – zumal Adam nicht länger völlig immun dagegen ist. Während ihre Liebe zueinander immer unmöglicher scheint, rückt der Krieg mit dem Reestablishment unaufhaltsam näher. Und mit ihm das Wiedersehen mit dem dunklen und geheimnisvollen Warner, hinter dessen scheinbar gefühlloser Fassade sich so viel mehr verbirgt, als es den Anschein hat …

MEINE MEINUNG

Nachdem Adam und Juliette aus der Retablishment und von Warner flüchten konnten, sind sie nun in Omega Point, dem Stützpunkt der Rebllen, nur ist vorher noch etwas großes passiert, denn Juliette weiß nun, dass nicht nur Adam, sondern auch Warner sie berühren kann. Mit Adam ist nun aber alles anders, denn sie haben nie Zweisamkeit und Adams Immunität gegen Juliette lässt auch nach und nun weiß sie, es gibt keinen Menschen mehr, den sie berühren kann. In der Einrichtung läuft sie in Handschuhen rum und hält sich die meiste Zeit von allen fern. Ihre Gedanken sind zwiegespalten und beim Lesen wird auffällig, dass Juliette anscheinend eine Depression hat.

Der einzige Freund den sie hat ist Kenji, einer der Soldaten und man merkt, wie sehr sie ihn braucht. Sie hat sich täglich durch Trainings zu quälen, die am fast täglich in einem Nervenzusammenbruch enden und dazu kann sie nicht mal mit Adam reden, denn dieser kann mit der Situation, dass er Juliette nun auch nicht berührt, genauso wenig umgehen. Bis Warner wieder auf der Bildfläche erteilt.. der Mann, der sie benutzen wollte und Adam beinahe gefoltert hat und trotzdem kann Juliette ihm nicht wiederstehen, genauso wenig wie ich. Warner wirkt zwar noch wie der gleiche, aber um ehrlich zu sein wirkte er so anders. Man merkt einfach, dass sie hinter seinen Taten richtige Motive stecken und das er selbstlos genug war, um Juliette gehen zu lassen.. und Selbstlosigkeit ist das schönste, was an bei Menschen beobachten kann.

Mittlerweile bin ich auch nicht mehr sicher, wenn ich mehr an Juliettes Seite sehe.. Adam, ihre große Liebe aus Kindertagen der sie vor der Welt zu beschützen versucht oder Warner, der zwar irgendwie zwielichtig aber ziemlich selbstlos ist und möchte, dass Juliette sich ihren Ängsten stellt und alles aus sich rausholt. Ich bin total verunsichert, wie auch Juliette, wobei ich sagen muss, dass auffällig wird, dass sie vermutlich Warner nimmt. Adam wirkte in seiner Verzweiflung um die Situation auch irgendwann einfach nur noch anstrengend und kindisch.

Die Handlung und der Aufkommende Krieg schreiten voran und wegen Juliettes außergewöhnlicher Kräfte, die sich immer Stärker entwickeln, ist sie eine Schlüsselperson in diesem Krieg. Doch kann Juliette, die derartig verängstig ist, wirklich mutig genug sein?

FAZIT

Das Buch erschien mir zu Anfang etwas langatmig und zwischendurch empfand ich Juliette als etwas zu dramatisch.. andererseits mag ich den Schreibstil der Autorin immer noch extrem.

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