BlutDurst: Die vergessene Königin (Rezension)

  • Titel: BlutDurst: Die vergessene Königin
  • Autorin: Anita Maria Noack
  • Seitenzahl: 321 Seiten
  • Preis: Taschenbuch 14,99€
  • ISBN: 978-3752658521
  • Verlag: BoD (30. Januar 2021)

>> Es war einmal.. << So fingen wohl Märchen an..

DER INHALT

Prinzessin Lillith von Alysandretta ist nicht schockiert über den Tod ihrer rachsüchtigen Mutter. Umso mehr jedoch über das plötzliche Auftauchen Drakans, dem vermeintlichen Mörder der Königin. Er offenbart Lilly Dinge über ihre Vergangenheit, die alles auf den Kopf stellen. Mit ihrer Zofe Faith und Drakan im Schlepptau, begibt sich Lilly auf eine Reise in ihre Vergangenheit, in ein Land, das ihr vollkommen fremd erscheint. Wird sie finden, wonach sie sich in ihrem Innersten sehnt?

MEINE MEINUNG

Bei dem Buch handelt es sich um die Fortsetzung des Romans „DrachenEis“, jedoch mit neuen Protagonisten, trotzdem sind die Teile unwiderruflich miteinander verknüpft, da die Handlung direkt nach Ende des ersten Teiles einsetzt. Deshalb sind Spoiler des ersten Teiles enthalten.

Nachdem die böse Königin, die ihr Volk unterdrückt hat, endlich weg vom Fenster ist, liegt es nun an ihrer friedlichen Tochter Lillith das Reich zu führen. Lillith ist jedoch im Gegensatz zu ihrer Mutter und dem restlichen Hof kein Vampyr. Zudem hat sie auch kein sonderlich gutes Verhältnis zu ihrer Mutter gehabt, wodurch sie durch ihren Tod nicht wirklich trauert. Sie betrauert höchstens, dass sie nun dieses Volk führen muss, obwohl sie immer nur Freiheit wollte, die sie mit ihrer Zofe und besten Freundin Faith genießen kann. Sie ist eine ziemlich sympathische, wenn auch an manchen Stellen etwas naive junge Frau, die überraschend leicht zu schocken ist, dafür dass sie am Hof mit Vampyren aufgewachsen ist.

Die Handlung beginnt damit, dass Drakan, den man bereits aus dem ersten Teil kennt, sich freiwillig stellt und behauptet die Königin ermordet zu haben. Er hofft darauf bald exikutiert zu werden, da er immer noch den Tod von Emily, Tavias Schwester betrauert. Allgemein ist er in ziemlich schlechter Verfassung, weil sie diejenige gewesen sein soll, die er so geliebt hat.. da ich sie nicht so wirklich leiden konnte.. habe ich seine Stimmung schon verstanden, aber habe mich andauernd nur gefragt .. „WAS GENAU SIEHST DU BITTE IN IHR?!“ Ich fand ihn oft schon niedlich an einigen Stellen, aber hatte zu ihm nicht so richtig den Zugang gefunden wie zu Anderen Fantasy-Loveinterests. Bei gebrochenen Charakteren, die eine schwere Vergangenheit haben und zwielichtiger Moralvorstellungen bin ich meistens sofort verliebt.

Lillith versucht kramphaft eine Lösung zu finden, um nicht den Thron besteigen zu müssen, bis sie die Geschichte erfährt die alles ändert, die Geschichte der wahren, aber vergessenen Königin. Lilith beschließt diese zurück zu holen und sie auf den Thron zu setzen. Auf der Reise, auf die Drakan gezwungermaßen mitkommt bereisen sie das ganze Land, was ich wirklich spannend fand. Man sieht ein von Armut und Blutdurst gepeinigtes und irgendwie verlorenes Königreich und Lilith, die versucht damit fertig zu werden.

Auf der Reise allerdings muss Drakan immer wieder ankämpfen, denn irgendwas stimmt nicht.. und an dieser Stelle habe ich sehr viele Parallelen zu „Die schöne und das Biest“ herstellen können, aber auch zu Twilight (Wegen Vampir). Zwischendurch fand ich ein paar Dinge am Ende etwas unbefriedigend, weil ich mir von manchen Figuren mehr erhofft hätte, aber muss sagen rundum ein stimmiger und auch blutrünstiger Roman.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und erzeugt die nötige Spannung für eine Vampirgeschichte. Blutig ist es in jedem Fall, hätte es mir aber ein bisschen jugendfreier gewünscht.. i mean er ist ein böser Vampir.. was ist sexier? Das Ende fand ich zwar gut, aber hätte jetzt mit was anderem gerechnet..

FAZIT

Rundum ein guter Roman. Fand die Handlung gut durchdacht und hat mich an einigen Stellen sogar überraschen können, nur habe ich zu den Protagonisten, vor allem zu Drakan einfach keinen Zugang gefunden. Fand die Analogie mit „Die schöne und das Biest“ aber wirklich gut eingearbeitet.

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