Highland Hope (Rezension)

  • Titel: Highland Hope
  • Autorin: Charlotte McGregor
  • Seitenzahl: 448 Seiten
  • Preis: Taschenbuch 10,99€, eBook 9,99€
  • ISBN: 978-3453424838
  • Verlag: Heyne Verlag
  • Werbung | Rezensionsexemplar

DER INHALT

Ein Bed & Breakfast zum Verlieben: Im »Cozy Thistle« findet Colleen mehr als nur ein Zimmer …

Colleen Murray hat nichts zu verlieren, als sie Boston hinter sich lässt, um auf Wunsch ihres verstorbenen Vaters ein paar Monate in seiner schottischen Heimat Kirkby zu verbringen. Die Schönheit der Highlands und den eigenwilligen Charme der Dorfbewohner nimmt sie anfangs kaum wahr. Doch dann trifft sie Alex Fraser, den Besitzer des romantischen Bed & Breakfast. Der alleinerziehende Vater ist nicht nur genau ihr Typ, sondern teilt auch ihre Leidenschaft fürs Reiten. Wird Colleen die Reise zu ihren Wurzeln dabei helfen, endlich ihren Platz im Leben zu finden? Das Glück scheint jedenfalls zum Greifen nahe. Bis Alex´ Vergangenheit ihn einzuholen und alles zu zerstören droht …

MEINE MEINUNG

Dieses Buch ist für mich wirklich das klassische Beispiel für.. es fängt total toll an um einfach nur.. unangenehm zu werden. Hach, Romane die in Schottland spielen, sogar in der Nähe von Inverness.. nur die Vorstellung lässt mich strahlen. Kaum hat das Buch die Schwelle meiner Wohnung übertreten, war ich schon in Kirby und dieses charmante Dörfchen war mir direkt sympathisch. Ich liebe solche Wohlfühlromane wo es die meiste Zeit harmonisch und familiär ist. Als Stadtkind sauge ich diese Informationen immer nur in mich auf und selbst über die schöne Natur bin ich glücklich.

Die Protagonistin Cooleen kommt neu in das Dorf, nachdem ihr Vater verstorben ist und an seinem Heimatort beerdigt werden möchte und lernt direkt den Bed & Breakfast- besitzer Alex kennen – bis dahin habe ich einfach jedes Detail dieses Buches geliebt. Cooleens Hund, Alex Sohn – einfach alles. Es war absolut klar, dass sich eine Beziehung zwischen Alex und Cooleen entwickeln wird, nur.. hätte ich nicht gedacht, dass es so lange dauert. Bis 3/4 des Romans ist das Buch absolut unschuldig, ein bisschen langatmig und um es einfach mal hart auszudrücken FSK 6.. und nachdem die beiden sich ENDLICH mal näher gekommen sind.. nimmt es irgendwie echt komische Formen an.

Die Sexszenen und die Dialoge darüber waren detailreich (was ich eigentlich wirklich gerne mag), aber sie waren manchmal derartig verwirrend, übertreiben (!) und versaut, dass ich nichts anderes konnte als wie ein kleines Mädchen rumzukichern. Es war dermaßen cringe, dass eine Frau von Mitte 30 einen Orgasmus als ihre Geburtsstunde bezeichnet und allgemein sämtliche Szenen die daraus aufgelegt waren sexy oder verführerisch zu wirken irgendwie sehr viel Verwirrung und Fremdscham ausgelöst haben ( und das kommt von jemandem, der Shades of Grey mit 15 gelesen hat und es längst nicht so unangenehm fand wie das).

Der weitere Handlungsverlauf ist vorhersehbar (was mich wirklich nicht stört und irgendwie auch normal ist). Die Dramatik kurz vor Ende fand ich absolut ungerechtfertigt und wäre möglicherweise überzeugender, wenn die Erzählperspektive nicht von beiden Personen beleuchtet werden würde. Damit weiß man ja, dass niemand den anderen verlässt und bloß ein Missverständnis vorliegt… aber diese fast 40 jährige Mann, der so tut als hätte er seinen ersten Liebeskummer und das obwohl offensichtlich nichts alles klar ist, empfand ich leider als total anstrengend.

Der Schreibstil ist aber trotz alle (ausgenommen die Sexszene) wirklich gut und macht Lust auf mehr. Möglicherweise ist es auch einfach nicht meine Art von Roman. Ich habe es am Anfang für New Adult gehalten, aber möglicherweise war doch etwas breiter gefasst.

Habe mich trotzdem dazu entschlossen, die weiteren Teile nicht zu lesen. Vermutlichen wären die Dialoge, die etwas verführerischer Sein sollen.. trotzdem unangenehm für mich.

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